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Aphrodite und Eros in der antiken Tragödie: Mit Ausblicken auf motivgeschichtlich verwandte Dichtungen

By Ursula Bittrich

Publish yr note: First released in 2005
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Aphrodite und Eros - ihr Wesen und Wirken ist richtungweisend für den Handlungsablauf zahlreicher antiker Tragödien. Die Autorin zeigt an ausgewählten Dramen von Aischylos bis Seneca sowie an verwandten Texten vom frühgriechischen Epos bis hin zu Theokrit, Ovid und Nonnos, wie sich das Bild dieser beiden so facettenreichen Gottheiten unter Wahrung bestimmter Konstanten tradiert und gewandelt hat.

Focussing upon a range of dramas from "Aeschylus" to "Seneca," the writer demonstrates how the photographs of the 2 multifaceted gods, Aphrodite and Eros, were transmitted, even as that sure good points were preserved. The emphasis at the harmful part of the twofold love gods is proven to be attribute of tragedy

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Euripides I: Alcestis, Medea, The Children of Heracles, Hippolytus (The Complete Greek Tragedies)

Euripides I includes the performs “Alcestis,” translated via Richmond Lattimore; “Medea,” translated via Oliver Taplin; “The young ones of Heracles,” translated by way of Mark Griffith; and “Hippolytus,” translated via David Grene. Sixty years in the past, the college of Chicago Press undertook a momentous venture: a brand new translation of the Greek tragedies that might be the final word source for academics, scholars, and readers.

Oedipus the King

To be had for the 1st time as an self sustaining paintings, David Grene’s mythical translation of Oedipus the King renders Sophocles’ Greek into cogent, shiny, and poetic English for a brand new new release to get pleasure from. through the years, Grene and Lattimore’s entire Greek Tragedies were the popular collection of hundreds of thousands of readers—for own libraries, person learn, and school room use.

Life and Letters in the Ancient Greek World (Routledge Monographs in Classical Studies)

From the 1st ‘deadly symptoms’ scratched on a wood pill educating the recipient to kill the one that introduced it, to the letters of St Paul to the early Church, this publication examines the variety of letter writing within the old Greek international. Containing broad translated examples from either lifestyles and fiction, it offers a glimpse into the lives of either usual humans and political existence.

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Mit Daphnis, dem Begründer der Bukolik, der in Theokrits erstem Idyll als Folge seiner Verachtung gegenüber Aphrodite von einer verzehrenden Leidenschaft heimgesucht wird, hatten wir uns oben schon ausgiebig beschäftigt. Doch während er das Trotzige, Widerständlerische seiner Auflehnung gegen Aphrodite bis zum Schluß beibehält, ist Narziß aus Ovids Metamorphosen ein Beispiel dafür, daß eine rächende Gottheit, in seinem Fall im Dienste eines Verschmähten, eine Persönlichkeit durchaus auch völlig vernichten kann. IV. four. a) Ovid, Metamorphosen three, 339-510 Wenn die mythologische culture Daphnis von einer Nymphe abstammen und unter Nymphen aufwachsen ließ, 641 so ist Narziß bei Ovid der Sohn und Bruder von Wassernymphen, Najaden, 6 four 2 und diese wesenseigene Verbindung mit dem feuchten aspect wird ihn später auf grausame Weise einholen. Zunächst jedoch wird auch er in den bereits bekannten Kategorien des keuschen Jägers geschildert, wenn es heißt, daß er auf einem einsamen Streifzug durch den Wald die Liebe der Nymphe Echo erregte. 6 four three Echo, die nur bereits gesprochene Worte wiederholen kann, ist auf seine Initiative angewiesen, und ausgehend von der Frage des Vereinzelten nach seinen zurückgebliebenen Begleitern - ecquis adest? - entspinnt sich ein Wortwechsel, der im Wunsch des Narziß, sich zu treffen - coeamus- ausmündet. Als Echo das Wort im Sinne einer Aufforderung zur Liebesvereinigung mißversteht, wird sie von Narziß harsch abgewiesen und härmt sich in ihrem Kummer so sehr ab, daß sie schließlich zur körperlosen Stimme wird. 641 Cf. Aelian, V. H. 10, 18; Serv. advert Verg. Buc. five, 20; vgl. auch Theokr. identification. 1, 141 τόν ού Νύμφαισιν άπεχθή. 642 643 Cf. met. three, 342-46; 505-6. Cf. met. three, 370-71. 178 Eros-Feindschaft - Zürnende Göttin und deus ultor 395-399 sed tarnen haeret amor crescitque dolore repulsae: attenuant vigiles corpus miserabile curae, adducitque cutem macies, et in aera sucus corporis omnis abit; vox tantum atque ossa supersunt: vox manet; ossa ferunt lapidis traxisse ßguram. „Aber es bleibt doch die Liebe und wächst noch aus Schmerz der Verschmähten, es verzehren den elenden Leib die nächtlichen Sorgen, Magerkeit zieht zusammen die Haut, und es schwindet des Körpers ganzer Saft in die Luft; nur Stimme und Knochen sind übrig: Vor hält die Stimme; die Knochen, sagt guy, sind Stein geworden. " Echo, deren Schicksal hier ausführlich geschildert wird, ist freilich nur eine von vielen Zurückgewiesenen, und so wird denn auch die Forderung nach Rache nicht ihr, sondern einem enttäuschten männlichen Verehrer in den Mund gelegt (405): sic amet ipse licet, sic non potiatur amatol Als Vollzieherin der Rache entfacht Nemesis, auch hier wieder in einem second verhängnisvoller Rast an einer kühlenden Quelle, die Liebe des Narziß zu seinem eigenen Spiegelbild im Wasser. Die leidenschaftliche Fixierung auf das eigene Ich zehrt ihn, ähnlich wie vorher Echo, völlig aus: 487-493 non tulit ulterius, sed, ut intabescere ßavae igne levi cerae matutinaeque pruinae sole tepente solent, sic attenuatus a extra liquitur et tecto paulatim carpitur igni, et neque iam colour est mixto candore rubori nec energy et vires et quae modo visa placebant, nec corpus remanet, quondam quod amaverat Echo.

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